
Kein Bypassing. kein Blabla.
Nur tiefe, echte Arbeit, dort wo’s weh tut und dort wo die Freude ist.
Wenn du deine Wahrheit im Körper gefühlt hast, gibt’s nur noch einen Weg: Deinen.
Und dann wird Kommunikation im Aussen leicht. Und dann wird Umsetzen machbar. Egal wie gross der Berg.

Tabus: meine Komfortzone
Ich hatte schon immer ein Flair dafür, die Punkte anzusprechen, die niemand hören wollte. Dass Elternschaft nicht nur Friede, Freude, Eierkuchen ist, sondern harte Arbeit – verbunden mit einem echten Transformationsweg, wenn man ihn annimmt – darf bei mir gesagt werden. Einen Raum zu schaffen, in dem man so offen über Sexualität sprechen kann wie sonst kaum irgendwo, ist mir enorm wichtig, weil wir dadurch so viele Themen angehen können, auch als Gesamtgesellschaft. Ansprechen, was hinter manchen verschlossenen Türen geschieht, auch wenn es nicht immer gehört werden will, war irgendwie schon immer mein Ding.
Und weil ich mich so gerne ausserhalb der üblichen gesellschaftlichen Komfortzonen bewege, liebe ich es auch, Menschen zu unterstützen, die einen Weg gehen möchten, der noch nie begangen worden ist. Denn wir brauchen diese Menschen – Menschen, die mutig dorthin schreiten, wo viele noch nicht wagen hinzuschauen, und die dadurch Wege ebnen für uns alle.
Mein Aufwachen: Was Kinder wirklich brauchen
Meine Mutterschaft rüttelte mich wach, für etwas, was ich nie gesehen hatte: Meine eigene Kindheit und wie sie mich geprägt hatte. Ich las all die guten Bücher über bindungsorientierte Elternschaft, und wenn es hart auf hart kam, konnte ich nichts davon anwenden. Mein Gehirn und Körper war voller Automatismen basierend auf Angst und Verteidigung.
Und gleichzeitig war in total überfordert in der Mental Load – Invisible Labor – Falle, alleinerziehend und ohne Umfeld, dass verstanden hat, wie es mit geht, geschweige denn, das tragenden Support bot.


Veränderung mitten in der Überforderung
Hinzu kam eine Trennungsdynamik, welche die Belastung stark verstärkte.
Und genau das war der Katalysator, welcher mich in die Veränderung brachte. Du denkst dir jetzt vielleicht: Nachhaltige Veränderung erreichen, wenn schon allein der Alltag von Reibung, Ohnmacht und ständiger Anspannung geprägt ist? Wirksame Hebel finden oder gar daran drehen, wenn permanente Überforderung an einem nagt?
Kaum vorstellbar. Aber für mich Logisch: Wenn keine andere Tür sich öffnet, gibt es nur noch einen Weg: Mitten durch den Schmerz. Menschen fragen mich heute, wie ich all das erreichen konnte, was sie heute in mir sehen. Die Antwort ist einfach: Ich musste. Für meine Kinder. Für mich.
Mein Wendepunkt
Der Wendepunkt kam, als ich durch Traumatherapie nicht nur begann, mich selbst tiefer zu verstehen, sondern mich wirklich zu spüren und daraus anders zu handeln. Erst dadurch wurde Veränderung nicht nur denkbar, sondern auch machbar und vor allem nachhaltig.


Beziehungsfähigkeit und Ur-Kraft
Elternsschaft ist nach meinem Empfinden eines der allergrössten Lernfelder. Ein zweites fand ich, als ich nach der intensiven Traumatherapiephase wieder begann, mein Herz für Intimität und Sexualität zu öffnen. Ich tauchte in die Welt der Beziehungen zu erwachesenen Menschen ein zu einem Zeitpunkt, wo ich meine Grenzen klar fühlen und benennen konnte. Wo ich meine Bedürfnisse nicht mehr negierte und aussprechen konnte ohne anzuecken.
Und wo ich aus tiefstem innersten Neugier und Empathie für meine Gegenüber aufbauen konnte.
Verkörperte Präsenz
Ich tauchte ein in die Welt des Tantra – also auf den achtsamen Weg in die Begegnung mit mir selbst durch die Begegnung mit anderen Menschen im Aussen. Das hat für mich zunächst einmal wenig mit Sex zu tun. Sondern viel mehr mit der Fähigkeit, sich selbst wahr zu nehmen, selbst dann, wenn man im Kontakt mit einem Gegenüber ist. Selbst dann, wenn dieses Gegenüber grosse Gefühle – negativ und positiv – auslöst. Und es hat damit zu tun, in diesem Spannungsfeld so handeln zu können, dass die eignenen Grenzen und Bedürfnisse kommuniziert werden können ohne die Grenzen und Bedürfnisse des Gegenübers zu übergehen. Eine wahre Kunst.
Die Kunst der verkörperten Präsenz.


Mein Ansatz: Gefühlte Sicherheit im Körper als zentrale Grundlage
Verkörpertes Wissen und Spüren sind in meinem ganzen Wirken zentral. Denn Klarheit und innere Sicherheit reichen nicht, wenn sie nur im Kopf vorhanden sind. Sie müssen auch im Körper ankommen. Sonst brechen sie unter Stress wieder weg: Wenn wir uns verlieben und das Gegenüber unsere grössten Ängste antriggert, wenn wir endlich unsere tiefsten Sehnsüchte aussprechen möchten, wenn unser Leben ins Wanken gerät, weil im Aussen sich etwas verädnert. Wenn Sicherheit und Klarheit jedoch verkörpert sind, entsteht die Kraft, auch unter Druck ruhig zu bleiben, klar zu sehen und on Beziehung und Verbinudung zu bleiben selbst dann, wenn unsere Nervensystem Gefahr signalisiert.
Mein Antrieb
Mein Wusch ist es, in einer Welt zu leben, in welcher wir alle verstehen, was wir wirklich brauchen. Eine Welt, in welcher wir die Empathie und Selbstliebe haben, ein Miteinander zu gestalten, bei welchem niemand zu kurz kommt. Eine Welt, in der Kinder Kinder sein dürfen und Eltern die Ressourcen haben, die dabei zu begleiten. Und dieser Weg beginnt bei jedem einzelnen. Vielleicht auch heute bei dir?

Lebenslauf
Private Interessen








